Alexander Schöggl, zertifizierter Sachverständiger für Elektrotechnik • elektrotechnik.schoeggl.at
A-8670 Krieglach, Aichfeld 37 • tel: +43 (0)50552-0 • fax: +43 (0)50552-5000 • email: office@schoeggl.at
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Alexander Schöggl
zertifizierter Sachverständiger für Elektrotechnik

Alexander Schöggl


Befähigung/Spezialausbildung für
Arbeiten unter Spannung (AuS) gemäß EN 50110

 

• •

Unterricht, Seminare, Vorträge, Workshops, Lehrveranstaltungen

OVE

Mitglied des Österreichichen Verbandes für Elektrotechnik

 

 




   

 

CA 6117CA 6417C.A. 6472 + C.A. 6474
C.A. F 6072433RMTX 3293-BT DiaCAm2C.A. 6681
OX 9304MSK 200

Messtechnik für Prüfung, Analyse und Beurteilung

Erdungsanlagen, Überspannungsschutz SPD, Potentialausgleich, EMV, EMI, EMVU, EMF, SEMP, LEMP,
Blitzschutz LPS, LPZ, LPMS
Schutzmaßnahmen, Sternpunktbehandlung, Mehrfacheinspeisung, Netzrückwirkungen, Rundsteuersignale, Netzfilter, Oberwellenbelastung, Energienetze, Energieverteilung, Lastmanagement,
Elektrothermografie, Steuerungstechnik, Schutzschaltgeräte, Informationstechnische Anlagen, Medientechnik, Broadcast- und Studiotechnik, Kommunikationstechnik,
Antennentechnik, Sendeanlagen,
Netzwerktechnik, Sicherheitstechnik.

 

High End - Messequipment u.a. von CHAUVIN ARNOUXCHAUVIN ARNOUX

MESSEQUIPMENT (AUSZUG)

C.A 6117 Installationsprüfgerät inkl. C177A Zangenstromwandler und Erdungsmesszubehör
C.A 6417 Erdungsprüfzange (Messung von Erdungsinduktivität, Leck- Ableitstrom, Schleifenwiderstand)
C.A 6472 Erdungs- und Erdwiderstandsprüfsystem (Messung und Analyse, Schnittstelle für Pylon Box)
C.A 6474 Pylon Box für C.A. 6472 (Messung mit flexiblen AmpFlex Stromwandlern - Rogowskispulen)
C.A F 607 Vielfachmesszange TRMS mit Leistungs- und Oberwellenmessung (bis 2000A AC / 3000A DC)
KEW 2433R Leckstromzange TRMS (Auflösung 0,01mA, schaltbarer Oberwellenfilter)
MTX 3293-BT Referenz TRMS-Digital-Multimeter, IP67 (Grundgenauigkeit 0,02%, 200kHz Bandbreite)
OX 9304 tragbares 4 Kanal Oszilloskop mit isolierten Kanälen (300 MHz, 2,5 GS/s, 100 GS/s ETS, 12 bit)
MSK 200 MT measurement system (Spektrumanalyser, Speicheroszilloskop, Trägermessung)
C.A 6681 Lokalisierungssuchgerät
C.A DiaCAm2 Wärmebildkamera

SCHOEGGL

 

 

DiaCAm2
Aufspüren thermischer Anomalien mittels Elektrothermografie

 

C.A. 6472
explizite Erdungsanalyse

SWEEP-Messung von 41 Hz bis 5078 Hz,
selektive Erdungsmessung netzunabhängig,
Ermittlung der Erderkopplung,
Messung des spezifischen Erdwiderstandes (Bodenwiderstand ρ),
Berechnung des Stoßerdungswiderstandes,
Erdpotentialmessung (Schrittspannungsevaluierung)

Schnittstelle für Pylon Box zur Messung an Hochspannungsmasten
(ohne Abheben der Erdseile an den Mastspitzen)

 

 

Erdungsanlage - kapazitives Verhalten
Impedanzanalyse Erdungsanlage

Verbindung mit PEN - hohe Induktivität (PEN)
Verbindung mit PEN

 

Messung Ableitstrom Gebäudebauteil Rogowskispule
Ableitstrommessung
an einem Gebäudebauteil

 

Erdungsmessung HochspannungsmastMessung Hochspannungsmast
Erdungsmessung an Hochspannungsmasten
mit flexibeln AmpFlex Stromwandlern (Rogowskispule)
C.A. 6472 Erdungsmessgerät mit C.A. 6474 Pylon Box

 

PUBLIKATIONEN:

Fachartikel "Messung und Analyse von Erdungssystemen“, PUNKTUM 6/2016

Fachartikel "Erdschleifen und Blitzschutzmessung im Griff", PUNKTUM 11/2014

 

 

Schutzmaßnahmen in elektrischen Niederspannungsanlagen

 

PERSONENSCHUTZ:
Basisschutz (Schutz vor direktem Berühren)
Fehlerschutz (Fehlerstromeinrichtung, Nullung, (//Schutzpotentialausgleich!))
Zusatzschutz (RCD mit Nennfehlerauslösestrom kleiner oder gleich 30mA, zusätzlicher Potentialausgleich)

BRANDSCHUTZ:
(Differenzstromerfassung / Fehlerstromeinrichtung - selektiv, Abschottung)


SACHSCHUTZ:
(eigener Stromkreis, geeignete Schutzschaltgeräte, Überwachung, Potentialsteuerung, Überspannungsschutz, Blitzschutzpotentialausgleich, etc.)


BETRIEBSSICHERHEIT:
(Stromkreisaufteilung, RCD-Aufteilung, Verlegung, ...)

 

Auch wenn eine Elektroanlage funktioniert,
muss diese noch lange nicht in Ordnung sein!

"Wenn etwas falsch ist, wird es nicht richtiger,
nur weil es immer so gemacht wurde oder andere es auch so machen,
es ist einfach nur falsch!"

 

 

Gegenwartsprobleme in Niederspannungsanlagen

Vagabundierende Ausgleichsströme, Oberwellenbelastung,
Neutralleiterüberlastung, thermische Zerstörung am PEN-Leiter,
Korrosion an Erdungsanlagen und Rohrsystemen:


generelle Maßnahmen, Leitungsdimensionierung, Potentialausgleichsmaßnahmen,
Aufbau von Erdungsanlagen - Sanierung von Erdungsanlagen,
Umgang mit TN-C Netzabschnitten hinsichtlich EMV,
galvanische Trennglieder, Trennfunkenstrecken,
Verwendung geeigneter Materialien für Erdungsanlagen,
Korrosionsschutz bei Erdungsanlagen

(Weitere Informationen, Schulungen oder Anlagenbesichtigungen auf Anfrage)

 

SondenmessungC.A. 6417

 

Exkurs Überspannungsschutz

Auswahl der Richtigen Typen
Bestimmung der Einbaustellen
Beachtung von Leitungslängen, induktiver Blindwiderstand
Anschaltvarianten von Überspannungsschutzgeräten
Feinschutz, Geräteschutz
Koordinierter Aufbau des Überspannungsschutzes
Schirmbehandlung bei Leitungen der Informationstechnik
Blitzstromableiter - Anforderungen an die Erdungsanlage
innerer Blitzschutz - Maßnahmen
Aufbau Blitzschutzpotentialausgleich, Ringpotentialausgleich
Trennungsabstand bei Leitungsverlegung und zu Leitungen/Ableitungen des äußeren Blitzschutzes

(Weitere Informationen, Schulungen oder Anlagenbesichtigungen auf Anfrage)

 

Kommunikations- und Datenleitungen, Koaxialkabel
Schirmbehandlung (Fachinformation)

immer wieder werden Fragen zur Thematik Schirmung und Schirmbehandlung gestellt.
Außerdem taucht auch immer wieder die Frage auf, sollten geschirmte oder nicht geschirmte Datenleitungen verwendet werden ...

Grundsätzlich gilt: eine geschirmte Leitung ist bei "richtiger" Schirmbehandlung und entsprechenden Voraussetzungen an den Potentialausgleich ungeschirmten Leitungen hinsichtlich Störeinflüssen überlegen.
Nicht geschirmte Leitungen müssen immer auf Abstand (zu Störquellen / Stromleitungen) verlegt werden!

Schirm einseitig oder beidseitig erden ... gar nicht oder mehrfach ... ???
Grundsätzlich gilt: ein Schirm, welcher an keiner Stelle eine Anbindung an die Erdungsanlage hat, hat keine Schirmwirkung!
Möchte man gegen niederfrequente Felder schirmen, so ist der Schirm mindestens an einer Stelle mit der Erdungsanlage zur Verbinden.
Für die Schirmung gegen hochfrequente Felder ist ein vermaschtes Erdungskonzept Voraussetzung, das bedeutet, dass der Schirm jedenfalls mindestens an beiden Enden vollflächig angeschlossen werden muss.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass etwaige Schirmströme begrenzt werden müssen. (zB. mehrfaches Auflegen des Schirmens und/oder Verlegung eines zusätzlichen Potentialausgleichsleiters)
Sollte des Schirm ein Nutzsignal führen (Koaxialleitung), so kann ein beidseitiges Anschließen des Schirmes Störungen verursachen. In diesem Falle muss (je nach Erdungs- und Störungssituation) der Schirm entweder mehrfach aufgelegt werden / und oder an einer Seite direkt mit der Erdungsanlage und an anderer Stelle über eine Kapazität, welche für niederfrequente Schirmströme eine hochohmige Barriere darstellt.
Für den Blitzstrompotentialausgleich ist in diesem Fall ein Schirmanschluss über weitere Trennfunkenstrecken oder Überspannungsableiter notwendig!

FAZIT: Die Schirmbehandlung ist an örtliche Gegebenheiten anzupassen!
Ebenso muss bei der Errichtung der Erdungsanlage sowie beim Aufbau von Potentialausgleichsverbindungen auf die Anforderungen für Informationstechnische Einrichtungen eingegangen werden.
Wichtiges Detail am Rande: Bei Versorgung einer Anlage aus dem öffentlichen Netz mit TN-C Abschnitten ist ein EMV-Problem durch vagabundierende Ausgleichsströme gegeben!

HF BK-SPEKTRUM

Neutralleiter und Leitungsschutzschalter
(Fachinformation für Planer und Anlagenerrichter)

keine 1 und 3 poligen Leitungsschutzschalter für Endstromkreise verwenden!
ausschließlich 2 und 4 polige Leitungsschutzschalter für Stromkreise!

LS 2p4p

1 x Aussenleiter (L),
1 x Neutralleiter (N)*
[1 x Schutzleiter (PE)]**
CEE 1P+NSchukosteckdose IEC 60901-1 (230V AC)

 

3 x Aussenleiter (L1,L2,L3),
1 x Neutralleiter (N)*
[1 x Schutzleiter (PE)]**
CEE 3P+N(400/230V AC)

* NeutralleiterNeutralleiter (N), blau, über Leitungsschutzschalter
** SchutzleiterSchutzleiter (PE), grüngelb


HINTERGRUND:
Vorteilhaft bei Messungen, Erleichtert gegebenenfalls die Fehlersuche,
saubere Zuordnung und einfacher Anschluss (ohne N-Schienen, etc.) des Neutralleiters im Verteiler,
UND: im Falle eines N-PE Fehlers und der damit verbundenen Auslösung der Fehlerstromschutzeinrichtung kann (auch durch Laien) der betreffende Leitungsschutzschalter abgeschaltet werden und die Fehlerstromschutzeinrichtung (FI / RCD) wieder zugeschalten werden, sodass übrige über den betreffenden RCD angeschalteten Stromkreise rasch wieder in Betrieb genommen werden können!
Des Weiteren ist ein allpoliges (aktive Leiter) Freischalten einfach durchführbar!

NEOZED 3+NNEOZED-Lasttrennschalter mit geschaltetem Neutralleiter
(beim Einschalten voreilend, beim Ausschalten nacheilend)


Sonderanschlussbedingung E-Herd:
Hierfür ist in Dreiphasenwechselstromverteilungen der Einsatz von 3 einpoligen LS möglich /
zulässig in Österreich.
N-Durchführung 1TEIn diesem Fall sollte jedenfalls eine N-Durchführung mit 1TE E-HERD
(den 3 einpoligen LS angereiht situiert) für den Neutralleiter zum Einsatz kommen!
Alternativ kann auch ein 4 poliger Leitungsschutzschalter zum Einsatz kommen.
ACHTUNG: Sollte die Anlage nicht mit Dreiphasenwechselstrom versorgt werden, muss für den E-Herd Abgang unbedingt ein zweipoliger Leitungsschutzschalter eingebaut werden, da es ansonsten zur Überlastung des betreffenden Neutralleiters kommen kann! (Leitungsquerschnittsdimensionierung beachten!)
In der Praxis findet man immer wieder Wohnungen vor, welche eine (Einphasen-)Wechselstromversorgung aufweisen, der E-Herd Stromkreis jedoch für Dreiphasenwechselstromnetze ausgelegt wurde – ein brandgefährlicher Fehler!!
(so auch leider bei diversen Wohnungsinstallationen im Stadtgebiet von Graz)
Zumal heutzutage meist gentrennte Kochfelder und Backöfen in Kücheninstallationen vorzufinden sind, ist bei Neuerrichtungen aber auch bei Anlagensanierungen ein zusätzlicher Stromkreis für den Backofen bzw. das Kochfeld vorzusehen!

 

Hinweis zu Leitungsschutzschaltern 1+N (N-schaltend):
Verwenden Sie insbesondere bei Neuerrichtungen
ausschließlich Schutzschaltgeräte mit 2 TE (Teilungseinheiten)
- keine 1,5 TE oder 1 TE Varianten!
BEGRÜNDUNG: bessere thermische Eigenschaften im Verteiler insbesondere bei Aneinanderreihung,
jederzeit gegen FI/LS tauschbar zumal die benötigte Teilungseinheit von 2 TE eingehalten ist!
Gleichfalls sind diese LS jederzeit auch gegen Varianten mit Überstrom- und Kurzschlusserfassung
des Neutralleiters tauschbar!

 

 

selektive Fehlerstromschutzeinrichtung,
Anwendung in genullten Netzen

zusätzlicher Brandschutz (Schutz vor elektrisch gezündete Brände),
Einhaltung der Ausschaltbedingung (auch bei Ausfall der Schutzmaßnahme Nullung! - zB. durch Unterbrechung der Nullungsverbindung oder Unterbrechung des PE oder PEN des Versorgungsnetzes)
Zusatznutzen hinsichtlich der Ausschaltbedingung auch im Regelbetrieb: eine rasche Abschaltung ist jedenfalls gewährleistet, zuverlässiger Schutz auch für exponierte Anlagenteile oder Betriebsmittel

 

 

Grundlegende Infos und Tipps (kleiner Auszug) für Häuslbauer:

 

Lassen Sie Ihre Elektroinstallation vorab sorgfältig planen und nehmen Sie sich ausreichend Zeit dafür!

Die Elektrofachkraft ist der Erste auf der Baustelle!! - Die Erdungsanlage wie auch die Leitungseinführungen ins Objekt sind eine der ersten elektrotechnischen Arbeiten bei Neubauten.
Die Errichtung der Erdungsanlage darf nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden!

Achten Sie auf eine gemeinsame Einführungsstelle aller ins Objkekt eingeführten Leitungs- und Rohrsysteme.

Verwenden Sie den Zählerverteiler im Nachzählerbereich primär nur für die Hauptverteilung (Vorsicherungen für NSUV, Hauptschutzschalter, ...) und versorgen Sie alle Endstromkreise aus einer separaten Sicherungsverteilung.
Sicherungsverteilungen bereichsweise installieren (im Einfamilienhaus beispielsweise auf Etagenebene)

Planen Sie unter anderem genügend Steckdosenauslässe, Schaltstellen und Gerätestromkreise.

Planen Sie Leerverrohrungen ein, um auch Jahre später Ergänzungen durchführen zu können!

Wenden Sie sich unbedingt bereits zu Beginn der Planungsphase an einen fachlich versierten Elektrotechniker!

Sparen Sie bei der Elektroinstallation nicht an der falschen Stelle -
sonst zahlen Sie später drauf!!

 

 

VZ-NSHV NSUV-KG
NSHV TK + BK
VZ-NSHV NSUV-KG
   

 

 

 

KFE
Kuratorium für Elektrotechnik

 

Bundesministerium
Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort -
Sektion I/9 Elektrotechnik

 

 

 

OVECENELECIEC

Elektrotechnische Normung -
OVE (National) - GENELEC (EU) - IEC (International)

 

 



Alexander Schöggl, zertifizierter Sachverständiger für Elektrotechnik • elektrotechnik.schoeggl.at
A-8670 Krieglach, Aichfeld 37 • tel: +43 (0)50552-0 • fax: +43 (0)50552-5000 • email: office@schoeggl.at